Sonntag, 14. Juni 2026

Nein, am besten ist nicht, dass die Mehrheit bestimmt;

                                                 zu öffentliche Angelegenheiten 

... am besten wäre, wenn die Weisesten bestimmten. 
Doch wer bestimmt, wer die Weisesten sind; und gar, was Weisheit ist?
Natürlich nur die, die weise sind - und die Katze bisse sich in den Schwanz.

Man kann es unmöglich vorab wissen. Sondern erst, nachdem man sie alle eine ge-wisse Zeit hat handeln sehen. Es würde sich zeigen, wer dem Gemeinwesen nütz-lich war und wer nicht (was man um des lieben Friedens willen als weise ansehen mag)

Alle müssen es auch gar nicht sein, das könnte Jahrzehnte dauern. Es reicht, wenn nur die erprobt werden, die es sich zutrauen - es wird sich erweisen, dass auch das noch zu viele sind.

Was die Weisheit anbelangt, wurde bereits herabgestimmt: Erstens, was dem Ge-meinwesen nützt. Und zweitens, wer darüber urteilt. Und drittens - was der Prag-matik höchste Weihe ist -: über einen vorgegebenen Zeitraum. 

Damit wäre der pompöse Eingangssatz auf ein alltägliches Maß beschieden. Und das kann jeder, der dem Geimeinwesen angehört, mehr oder weniger selbst beurtei-len.

Mehr oder weniger?!  

Welches die Maßstäbe sind und was die Maßstäbler taugen, kann wiederum nicht vorab bestimmt werden, sondern erst nach gemachter Erfahrung. Die ist diskutabel wie alles, was in Raum und Zeit geschieht. Davon gibt es kein Entkommen. Man muss sich mit dem bescheiden, was in der Wirklichkeit machbar ist.

 

Nota. Das obige Foto gehört mir nicht, ich habe es im Internet gefunden. Wenn Sie der Eigentümer sind und seine Verwendung an dieser Stelle nicht wünschen, bitte ich um Nachricht auf diesem Blog. JE

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