Dienstag, 23. Juni 2026

Merz sieht Sparpotenzial bei der Jugendhilfe.

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Der Aufschrei wird ein großer sein. Dabei hat er völlig Recht: In der Kinder- und Jugendhilfe wäre enorm was einzusparen. Nur nicht kurzfristig, sondern auf lange Sicht und mit streng fachlicher Absicht.

Was überall gilt, gilt doppelt und dreifach im Jugendbereich: Vorbeugen ist besser als reparieren. Und um vieles billiger! Wer immer sich zur Jugendhilfe äußert, sagt seit Jahren: "Prävention!" Und wer ein bisschen was davon versteht, nickt mit dem Kopf.

Aber wer wirklich was davon versteht, zuckt bedauernd mit den Achseln: "Leider ist Prävention nach deutschem Recht nicht finanzierbar." 

Nach dem Kinder- und Jugendhilfe Gesetz KJHG besteht auf Leistungen der Jugendhilfe ein individueller Anspruch, und die Anspruchsberechtigten haben ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Hilfen. Die Jugendämter haben die Pflicht, ein erfahrungsmäßig erforderliches Angebot 'vorzuhalten'. Denn fällig wird die Leistung erst, wenn das Kind ins Wasser gefallen ist und der Anspruch akut angemeldet - und natürlich gewissenhaft geprüft wurde. Und wenn der Anspruch gewährt wird, muss die 'Maßnahme' sogleich... vorrätig sein.

Wer könnte nach KJHG Prävention 'in Anspruch nehmen'? Vorsorglich?!!

  • Einführung in die Sozialarbeit.
  • "Sozialraumbudgets", oder der Bock als Gärtner.
  • Eine kopernikanische Wende: Vom Fall zum Feld.
  • Umordnung der Sozialarbeit.
  • Die Leistungen der Jugendhilfe sind fallbezogen, anders können sie nicht gewährt, bezahlt und abgerechnet werden. Prävention könnte in einem gewissen Raum geleistet werden - dort, wo die Leute sind, deren Umfeld man verbessern will.

    Und so weiter. Das verlangt nicht eine Maßnahme mal hier, mal da, sondern langfristige Vorbereitungen; und Investitionen, die sich erst über Jahre auszahlen - indem nämlich die fallbezogenen 'Maßnahmen' nach und nach weniger werden.

    Das wäre eine veritable Revolution der Jugend- und Sozialhilfe. Das ist nicht Sache einer Legislaturperiode, sondern einer Generation; das ist Sache des politischen Willens. 

     

    Nota. Das obige Foto gehört mir nicht, ich habe es im Internet gefunden. Wenn Sie der Eigentümer sind und seine Verwendung an dieser Stelle nicht wünschen, bitte ich um Nachricht auf diesem Blog. JE

    Montag, 22. Juni 2026

    Verrohung ganztags.

    Fast jede zweite öffentliche Schule wurde in die Befragung einbezogen (Symbolbild). 
    aus Tagesspiegel, 22. 6. 2026                                               zu Levana, oder Erziehlehrezu öffentliche Angelegenheiten
    Zunehmende Verrohung von Kindern und Jugendlichen: 
    Gewaltstudie offenbart extreme Belastungen bei Berliner Schülern
    Schulleitungen sprechen von „erschreckenden Ergebnissen“. Die Bildungssenatorin kündigt Konsequenzen an. Es ist die erste Studie ihrer Art in Deutschland.

    Berlins Schülerinnen und Schüler leiden massiv unter Gewalt, Bedrohung, Mobbing und Diskriminierung. Aber auch Schulbeschäftigte werden häufig zu Opfern und beklagen eine zunehmende Verrohung der Kinder und Jugendlichen. Dies belegt das erstmals erstellte „Gewalt- und Konfliktbarometer“, das am Montag vorgestellt wurde. Schulleitungen nannten die Ergebnisse gegenüber dem Tagesspiegel „erschreckend“.

    „Mehr als die Hälfte der Lehrkräfte bewertet die Gewalt und Konflikte an ihrer Schule als großes oder sehr großes Problem“, hieß es am Montag zur Auswertung der Studie. Fast zwei Drittel hätten von einer Zunahme der Gewalt seit der Corona-Pandemie berichtet. Nur vier Prozent sähen kein Problem. An der Befragung nahmen 14.000 Schüler und 2500 Lehrkräfte teil.

    „Religiöser und sozialer Konformitätsdruck“

    Auffällig seien auch die Entwicklungen an der Grundschule, die zunehmende Bedeutung digitaler Konflikte sowie „religiöser und sozialer Konformitätsdruck“. Die Hälfte der Neuntklässler berichtete, dass über sie Gerüchte und Lügen verbreitet würden.

    Als „deutliches Warnsignal“ bezeichnete Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU), die die Befragung beauftragt hatte, die Ergebnisse. Mit dem Konflikt- und Gewaltbarometer legte Berlin nach eigener Darstellung als erstes Bundesland eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung zu Konflikten und Gewalt an Schulen vor.

    Die Senatorin präsentierte die Ergebnisse zusammen mit Ullrich Bauer von der Universität Bielefeld sowie Marc Grimm von der Universität Wuppertal. Die beiden Professoren hatten die Untersuchung geleitet. Steffen de Sombre vom Institut für Demoskopie Allensbach verantwortete die Befragung an den Schulen.

    Eine Aufgabe aus den Leitlinien der Regierungspolitik

    Mit der Beauftragung und Vorstellung des Berliner „Gewalt- und Konfliktbarometers“ hat Günther-Wünsch ein ambitioniertes Vorhaben der zu Ende gehenden Legislatur umgesetzt, das 2023 auch in die „Leitlinien der Regierungspolitik“ aufgenommen worden war. Dort war ihr aufgegeben worden, eine universitäre Studie zu veranlassen, die „umfassend“ Schulkonflikte untersuchen sollte. Explizit aufgezählt wurden dabei „Mobbing, Antisemitismus, Sexismus, Konflikte durch religiösen Konformitätsdruck, Queer- und Transfeindlichkeit und andere Diskriminierungsformen“.

    Abgesehen von der puren Abfrage der erlittenen oder beobachteten Gewalterfahrungen sollte auch zur Sprache kommen, wie darauf pädagogisch zu antworten sei. Das hatte die Bildungsverwaltung im Vorfeld angekündigt. Die Studie erfasste daher alle Formen von Gewalt, „deren Ausmaß und Dynamiken, Gewaltbeziehungen zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und weiterem Schulpersonal sowie die Folgen von Gewalt und den institutionellen Umgang mit Gewaltvorfällen“.

    Als Ziel wurde formuliert, dass ein „belastbares und differenziertes Lagebild“ gewonnen werden sollte, um darauf aufbauend „wirksame und passgenaue Unterstützungsmaßnahmen für den schulischen Alltag zu entwickeln“. Die Auswahl der Klassen und Kurse innerhalb der jeweiligen Klassenstufen, in denen die Interviews durchgeführt werden, erfolgte nach dem Zufallsprinzip.

    Interview und Gruppendiskussionen gaben weiteren Aufschluss

    Zudem gab es eine vorgelagerte qualitative Befragung von 41 Schülerinnen und Schülern in Einzel- oder Tandeminterviews durch das Institut für Demoskopie Allensbach. Diese wurde in verschiedenen Schulformen, verschiedenen Bezirken und in verschiedenen Klassenstufen (5, 6, 9, 10, 11, 12, erstes und zweites Ausbildungsjahr) organisiert. Zudem wurden 43 Lehrkräfte sowie weitere pädagogische Fachkräfte in elf Gruppendiskussionen befragt. Auch in diesem Modul wurden Personen aus verschiedenen Bezirken und verschiedenen Schulformen befragt.

    Die Studie war nach Aussage der Bildungsverwaltung ergebnisoffen angelegt. Konkrete „Maßnahmen“ sollten erst auf Grundlage der ausgewerteten Befunde entwickelt werden. Zudem sollte geprüft werden, in welchem Umfang bestehende Gewaltpräventions- und Demokratieförderprogramme „fortgeführt, angepasst oder ergänzt werden sollten“.

     

    Nota. - Das wundert mich aber sehr, dass als Remedium diesmal nicht wie immer die Ganztagsschule vorgeschlagen wird. Ist der Pausenhof etwa kein passgenauer Ort sozialen Lernens? Man kann ihn ja vorsorglich von der Polizei überwachen lassen, das macht's noch realitätsbezogener.  
    JE 

     

    Modisch ist es nicht.

     


    Jeremy Miranda, Summer Road, Light trap. 2026

    Wer will, kann immer noch auch so malen; wenn ers kann

     

    Geschmack urteilt.

     W. Busch                                                 zu Geschmackssachen

    ... Die Sicherheit eines Urteils hängt natürlich auch ab von dem Modus, in dem es verfasst ist. Klar und deutlich alias bestimmt ist nur der Begriff. Als Teilhaber eines Kommunikationsnetzes ist er nicht nur logisch durch die andern Begriffe, sondern auch faktisch durch den Austausch der verkehrenden Personen verbürgt. Rein lo-gisch betrachtet, ist ein in Begriffe gefasstes Urteil ewig, oder genauer gesagt, es liegt jenseits von Raum und Zeit. 'Sicherer' geht nicht - mit der Einschränkung, dass ein Urteil nur gilt, wenn es von mindestens Einem geteilt wird - in Raum und Zeit. 

    Allerdings lassen sich Geschmacks-, nämlich ästhetische Urteile schlechterdings nicht in Begriffe fassen, weil sie nicht aus (begriffener) Erkenntnis stammen, so-ndern aus unmittelbarem Erleben. Und das lässt sich allenfalls mit Wörtern (nomi-nis)  markieren, die aber nicht durch ein Bedeutungsnetz definiert sind, sondern von jedermann nach eigenem Gutdünken verwendet und verstanden werden kön-nen, nämlich müssen. Denn was sie bezeichnen, sind Qualitäten und keine Relati-onen. Doch nur Relationen können diskursiv dargestellt werden. Qualitäten kann man nur anschauen.

    Kommentar zu Geschmacksurteile fallen im Gehirn.JE, 27. 2. 22.

    Sonntag, 21. Juni 2026

    Metaphysik des Sprachspiels.

     Glasperlen                                                         aus Philosophierungen

    Begriffe - Substantive, Adjektive und Verben - liegen alle auf derselben logischen Ebene - neben einander. In der Ebene liegen sie mal hinten, mals vorn, und mal rechts und mal links; aber nur, weenn sie ein Denkender so plaziert hat. Ohne dies wären sie alle nur irgendwo. Mit andern Worten: ein jeder für sich, ohne alle Bezie-hung auf einander. 

    Ein Verhältnis zu einander gewinnen sie erst in der Grammatik: Wer wen? Das geschieht im Satz: Subjekt, Prädikat, Objekt. Und erst so bekommen sie eine Be-deutung. Ohne dies gäbe es keine Semantik, alles Gesagte wäre gleich-gültig. Im Satz aber werde die Bestandteile einander hierachisch über-, gleich- und unterge-ordnet.  

    Will man es genau nehmen, muss man aber sagen: Der Satz erhält seine Bedeutung erst durch den Diskurs, in dem er steht.

    Wollte man es noch ein wenig genauer nehmen, müsste man sagen: Der Diskurs erhält das, was er bedeutet, erst aus dem Weltbild, in das er sich fügt. 

    *

    Auf einmal steht Alles auf dem Kopf: Nicht die Begriffe - Substantive, Adjektive und Verben - bilden den sinnhaften Stoff, sondern das Bild der Welt differenziert sich aus in mannigfaltige Bestandteile. Nicht die Atome bilden das Ganze, sondern das Ganze scheidet sich in zahllose Einzelheiten. 

    Mit andern Worten, der logische Atomismus ist von hinten nichts anderes als die dogmatische Metaphysik von vorn

    Ob ich die Welt als das Bestimmende auffasse oder das Sprachspiel, macht lediglich einen stilistischen Unterschied. 

    Samstag, 20. Juni 2026

    Begriffe wurden aus Vorstellungen erschliffen.

                            zu Philosophierungen

    Man mag es in den Dokumenten nachsehen: Aller Dogmatismus geht von den Be-griffen aus. Woher sie gekommen sein mögen, sagt er nicht - oder höchstens: Das kann man nicht wissen, das muss man glauben. 

    Alle Metaphysik beginnt daher mit der Suche nach dem allerersten Begriff. Doch da das wirkliche Wissen von Begriffen voll ist wie der Himmel von Sternen, ist das kein aussichtsreiches Unterfangen; ebenso gut könnte man würfeln, denn logisch ist einer so gut wie ein anderer.

    Aus den Dokumenten weiß man aber, dass nicht alle unserer Begriff auf einmal fix und fertig da waren, sondern unter Mühen nach und nach und oft genug aus ein-ander entstanden sind.  

    Es liegt der Gedanke nahe, dass der erste Begriff nicht als Offenbarung urplötzlich auf die Welt gekommen ist, sondern sich wie so vieles andere auf dieser Welt aus Vorläufern entwickelt hat.

    Erfahrung, sagten die englischen Empiristen. 

    Doch Erfahrung geschieht nicht als Anhäufung von Sinnesdaten, sondern durch deren Ordnung nach... Begriffen. Aus diesem Einwand ging die Kantsche Kritische Philosophie hervor: Man kann nicht nach dem Vorläufer des Begreifens suchen, wenn man sich dabei der Begriffe bedient. Denn deren Vorgeschichte ist uns nicht dokumentiert, weil sie... eben "noch nicht" in Begriffen überliefert wurde.   

    Man muss es daher spekulativ ergründen. Nicht aus historischen Spuren suchen, sondern im Gedankenexperiment ausprobieren.

    Gedanken sind Begriffe, die noch keine Form gefunden haben: alles Denken, das einstweilen noch unbestimmt ist und allenfalls in Bildern mitgeteilt werden kann; auf die Gefahr hin, dass ein jeder sie anders erkennt.

    Wir nennen sie Vorstellungen. Sie sind offenbar der Rohstoff, aus dem die Begriffe geschliffen wurden: Das nennen wir Reflektieren, und ohne den Rohling geht es nicht.  

     

     

    Freitag, 19. Juni 2026

    Alles, was einmal bewiesen wurde, ist seither trivial.

    Schwarzes Quadrat und Roter Platz
    aus spektrum.de, 24.08.2022                                                                                  zu Jochen Ebmeiers Realien

    Einfach ist Ansichtssache
    Was trivial ist, muss nicht weiter erläutert werden. Das gilt auch für die Mathematik. Einfach ignorieren kann man das Triviale dort aber nicht.


    von Florian Freistetter

    Wer die Mathematik dank schlechtem Schulunterricht in ebenso schlechter Erinnerung hat, wird an all ihren Formeln, Zahlen und Symbolen vermutlich nichts Triviales erkennen. Wer sich dagegen beruflich mit der Mathematik beschäftigt, hat einen anderen Blick auf das Triviale. Trivial bedeutet hier etwas, was man direkt aus dem Kontext beziehungsweise dem unter Betrachtung stehenden mathematischen Objekt selbst erkennen kann. Man muss nicht groß weiter darüber nachdenken.

    Hier ist ein Beispiel: Tn = {1, n}

    Das bedeutet: Jede natürliche Zahl ist immer durch 1 und durch sich selbst ohne Rest teilbar. Meist ist das nur ein Teil der Wahrheit. Hat man eine natürliche Zahl n gegeben, dann existieren für diese Zahl auch andere natürliche Zahlen, durch die n ohne Rest geteilt werden kann. Die Bestimmung dieser Teiler ist aus vielen Gründen in der Mathematik wichtig und kann durchaus eine schwer zu lösende Aufgabe sein. Moderne Verschlüsselungsalgorithmen etwa basieren darauf, dass es bei manchen Zahlen sehr schwer ist, bestimmte Teiler zu finden. Die in der Formel angegebene Menge an Teilern dagegen ist trivial. Darüber muss man nicht weiter nachdenken, und deswegen werden 1 und n in diesem Fall auch die »trivialen Teiler« genannt.

    Ein weiteres Beispiel für mathematische Trivialität findet man bei der Lösung von Gleichungen. Dazu können wir uns eine der bekanntesten Aussagen der Mathematik ansehen: den Großen fermatschen Satz. Dabei geht es um die Gleichung a
    n + bn = cn. Gesucht sind ganze Zahlen a, b und c, die diese Beziehung für eine ganze Zahl n (größer als 2) erfüllen. Im 17. Jahrhundert behauptete Pierre de Fermat, dass es keine solchen Zahlen a, b und c gibt – der Beweis für diese Behauptung wurde aber erst 1994 erbracht.

    Der Unterschied zwischen einfach und schwierig

    Damit aber überhaupt ein mathematisch anspruchsvolles Problem entsteht, muss man bei der Formulierung des Satzes noch zusätzlich fordern, dass a, b und c positive Zahlen sind. Denn sonst könnte man sofort und ohne weiteres Nachdenken für jedes n eine Lösung angeben, etwa 0
    n + 0n = 0n. Diese Lösung ist allerdings vollkommen uninteressant; sie ist offensichtlich, und man kann aus ihr keine neuen Erkenntnisse gewinnen – sie ist trivial.

    Was nun genau alles aus mathematischer Sicht trivial ist und was nicht, ist durchaus auch Ansichtssache. Nicht umsonst gibt es den alten Witz über eine Diskussion unter Mathematikern: Der eine merkt an, dass ein bestimmter Rechenschritt trivial sei, und auf die Nachfrage des Gegenübers erläutert er eine halbe Stunde lang die Details dieses Schritts – bis sich am Ende beide sicher sind: Ja, das ist tatsächlich trivial.

    Das klingt vielleicht seltsam, doch hinter mathematischer Trivialität kann durchaus sehr viel Rechnerei stecken. Für die einen mag die Aussage, dass die Ableitung von x² gleich 2x ist, vollkommen trivial sein. Wer aber gerade erst lernt, wie Differenzialrechnung funktioniert, sieht die Sache womöglich anders.

    Der berühmte Physiker und Nobelpreisträger Richard Feynman hat die Problematik etwas scherzhaft so zusammengefasst: Jedes Theorem ist trivial, sobald es einmal bewiesen wurde, unabhängig davon, wie kompliziert die Beweisführung war. Es gebe daher nur zwei Arten wahrer mathematischer Aussagen: die trivialen und die, die bis jetzt noch nicht bewiesen sind.

    Die Mathematik ist immer auf der Suche nach dem, was nicht trivial ist. Nur dort findet man neue Erkenntnisse. Doch auch das Triviale lohnt ab und zu eine nähere Betrachtung. Schauen wir noch einmal auf die trivialen Teiler aus der Formel. Wenn wir es mit einer natürlichen Zahl zu tun haben, deren gesamte Teilermenge lediglich aus den trivialen Teilern besteht, dann hat man es nämlich mit nichts anderem zu tun als mit einer Primzahl. Und Primzahlen sind definitiv alles andere als trivial!

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