Glasperlen aus Philosophierungen Begriffe - Substantive, Adjektive und Verben - liegen alle auf derselben logischen Ebene - neben einander. In der Ebene liegen sie mal hinten, mals vorn, und mal rechts und mal links; aber nur, weenn sie ein Denkender so plaziert hat. Ohne dies wären sie alle nur irgendwo. Mit andern Worten: ein jeder für sich, ohne alle Bezie-hung auf einander.
Ein Verhältnis zu einander gewinnen sie erst in der Grammatik: Wer wen? Das geschieht im Satz: Subjekt, Prädikat, Objekt. Und erst so bekommen sie eine Be-deutung. Ohne dies gäbe es keine Semantik, alles Gesagte wäre gleich-gültig. Im Satz aber werde die Bestandteile einander hierachisch über-, gleich- und unterge-ordnet.
Will man es genau nehmen, muss man aber sagen: Der Satz erhält seine Bedeutung erst durch den Diskurs, in dem er steht.
Wollte man es noch ein wenig genauer nehmen, müsste man sagen: Der Diskurs erhält das, was er bedeutet, erst aus dem Weltbild, in das er sich fügt.
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Auf einmal steht Alles auf dem Kopf: Nicht die Begriffe - Substantive, Adjektive und Verben - bilden den sinnhaften Stoff, sondern das Bild der Welt differenziert sich aus in mannigfaltige Bestandteile. Nicht die Atome bilden das Ganze, sondern das Ganze scheidet sich in zahllose Einzelheiten.
Mit andern Worten, der logische Atomismus ist von hinten nichts anderes als die dogmatische Metaphysik von vorn.
Ob ich die Welt als das Bestimmende auffasse oder das Sprachspiel, macht lediglich einen stilistischen Unterschied.
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