Mittwoch, 27. Mai 2026

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

                                             zu öffentliche Angelegenheiten

Hab ich nach Jahren des Spotts meine Vorbehalte gegen Friedrich Merz voreilig aufgegeben? Dass er sein neues, so heiß erhofftes Amt nicht in Prahlhans-Manier, sondern behutsam taktierend übernommen und der Rolle Deutschlands in Europa und Europas in der Welt den Vorrang gegeben hat, war völlig richtig, und dass er sich innenpolitisch nicht zu Schnellschüssen verleiten ließ, war es auch. 

Aber ein Jahr ist gegenwärtig eine lange Zeit, konventionell gibt man der Schonfrist nur hundert Tage. 

Hoffen darf man zwar weiter, doch schonen muss man nun nicht mehr.

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