zu öffentliche Angelegenheiten
aus FAZ.NET, 4. 5. 2026
in letzten zehn Jahren :
Zahl der Beamten um fast sechs Prozent gestiegen
Knapp
2 Millionen Beamte, Richter und Soldaten gab es zum Stichtag im Juni
2024. Wo der Anstieg der Beamten in den vergangenen Jahren am höchsten
war und wo die Zahl sank.
Die
Zahl der Beamtinnen und Beamten in Deutschland ist in den vergangenen
Jahren gestiegen. Zum Stichtag am 30. Juni 2024 gab es 1,96 Millionen
Beamte, Richter und Soldaten, wie das Statistische Bundesamt in
Wiesbaden am Montag mitteilte. Das waren 5,8 Prozent mehr als vor zehn
Jahren. Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst stieg in dem
Zeitraum insgesamt um 15,6 Prozent auf 5,38 Millionen.
Beamte,
Richter und Soldaten machen derzeit 36,4 Prozent der Beschäftigten im
öffentlichen Dienst aus. Mit 35,6 Prozent waren die meisten in Schulen
eingesetzt, 19,1 Prozent im Sicherheitsbereich und 10,0 Prozent in der
Verteidigung. Soldaten werden in der Statistik mitberücksichtigt, weil
sie dienstrechtlich ähnlich behandelt werden. Beamte im klassischen Sinn
sind sie aber nicht.
Den
größten Anstieg an Beamten gab es in den vergangenen zehn Jahren mit
einem Plus von 52.000 in Schulen und mit einem Plus von 22.000 im
Sicherheitsbereich. Die Zahl sank hingegen um 26.000 im Verkehrs-
und Nachrichtenwesen, was vor allem mit der Privatisierung der Deutschen
Bahn zusammenhängt. Auch im Sozialbereich ging die Zahl der Beamten um
10.000 zurück ‒ größtenteils deshalb, weil die Arbeitsagentur nicht mehr
verbeamtete.
aus Neue Zürcher Zeitung, 5. 5. 2026
Deutschland hat zu viele teure Beamte. Die Regierung sollte die Verbeamtung stoppen
Die
Bundesregierung erhöht die Gehälter der Beamten. Damit folgt sie einem
Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Der öffentliche Dienst dürfte
dadurch künftig noch mehr Arbeitskräfte anziehen - zulasten der
Privatwirtschaft und der Steuerzahler.
von Malte Fischer
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