Mittwoch, 1. April 2026

Der aufrechte Gang und die Welt-Anschauung.

W. Busch                                                zu Philosophierungen, oder Das Vernunftsystem

Dass erst unser aufrechter Gang und der so möglich gewordene Rundumblick die Vorstellung von  einer weiten Welt möglich gemacht hat, liegt ohnehin nahe. Doch die Schärfung der Rand-Informationen erlaubt nicht nur, einen deutlichen Fleck zu sehen, sondern ein ganzes Seh-Feld aufzufassen, in dem ich meinen Blick willkür-lich wandern und... ruhen lassen kann, und ermöglicht die Anschaung einer ganzen Welt, in der sich durch die Wahl seines Standpunkts ein Selbst 'zu Stande' bringt und sich als ein wollendes Ich zugleich wie deren Mittelpunkt vorkommt. 

Und da wir mal dabei sind: Würde man annehmen (schrei nicht, Schwester, ich sage würde), dass durch die Jahrmillionen Männer sich erheblich mehr bewegt haben als die eher sesshaften Frauen, hätte man auch eine Erklärung, weshalb sie erfahrungs-gemäß sich besser in Räumen orientieren und besser rückwärts einparken können.

Kommentar zu Gehen verändert das Sehen. JE, 21. 11. 19


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