aus spektrum.de, 20.04.2026 der Taj Mahal aus dem 17. Jahrhundert. zu öffentliche Angelegenheiten
von Hakan Baykal
Es
ist ein seltsames Land und verglichen mit unserem Land eine ganz andere
Welt«, stellte vor einem halben Jahrtausend Zahiruddin Muhammad fest.
Der Mann aus dem Ferghana-Tal im heutigen Usbekistan war besser bekannt
als Babur, der Tiger. Er war Kriegsherr und seine jüngste Eroberung, das
Sultanat von Delhi in Nordindien, hielt er für ausgesprochen
eigenartig.
»Alles ist dort anders, die Berge, die Flüsse, die Wälder und Ebenen, die Dörfer und das bebaute Land, die Tier- und die Pflanzenwelt, Menschen und Sprache, Regen und Wind.« Sobald man den Indus überschreite, finde man sich in der Fremde wieder, seien die Landschaft, die Menschen und ihre Sitten »allesamt indisch«. In den Augen des Fürsten aus Zentralasien war dies nicht unbedingt ein Gütezeichen.
»Indien bietet nur wenig Reize und Annehmlichkeiten«,
urteilte Babur (1483–1530) über sein neues Reich, von dessen
Bevölkerung er gleichfalls keine hohe Meinung hatte. »Anmut und
Schönheit sucht man unter seinen Bewohnern vergeblich.« Weder Verstand,
feine Sitten noch Großherzigkeit zeichnen sie aus. Im Handwerk hätten
sie keinen Sinn für Symmetrie, gerade Linien fände man nicht. »Sie
besitzen keine guten Pferde, keine Hunde, keine guten Trauben und
Melonen, kein gutes Obst und haben weder Eis noch kühles Wasser.«
Obwohl
Indien und seine Bevölkerung offenbar sein Missfallen erregten, hatte
der muslimische Fürst bereits vier kleine Feldzüge in das Land
unternommen. Bis schließlich seine Soldaten in der Schlacht von Panipat
am 20. April 1526 gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Truppen des
Sultans von Delhi einen fulminanten Sieg errangen – und Babur damit das
langlebige Mogulreich begründete, das offiziell bis 1858 existierte.
Das
Land südlich des Indus mochte dem Eroberer zwar seltsam und reizlos
erscheinen, doch es war ungeheuer reich. »Der größte Vorzug von Indien
ist seine Größe und sein Überfluss an Gold und Silber«, notierte sein
neuer Herrscher zufrieden. 
Schlacht von Panipat | Am 20. April 1526 schlug Baburs Heer die Truppen
des Sultans von Delhi. Damit begründete der Mann aus Zentralasien das
Mogulreich. Die Buchmalerei aus dem späten 16. Jahrhundert illustrierte
eine Ausgabe von Baburs Autobiografie.
Ein Nachkomme von Timur und Dschingis Khan
Dennoch
war der Subkontinent in Baburs Augen nur zweite Wahl. »Er hätte viel
lieber in Samarkand residiert«, sagt Eva Orthmann, Professorin für
Iranistik an der Universität Göttingen. Über ein Jahrhundert zuvor hatte
der turko-mongolische Warlord Timur (1336–1405) den Handelsplatz im
heutigen Usbekistan zu seiner Residenz erkoren, Handwerker angesiedelt,
Kaufleute angelockt und den Ort zu einer der prächtigsten und
bedeutendsten Metropolen an der Seidenstraße ausgebaut.
Samarkand wäre für den Nachkommen Timurs wohl eine angemessene Hauptstadt gewesen. Babur stammte väterlicherseits von Timur und mütterlicherseits von Dschingis Khan (1162–1227) ab. Somit gehörte er zum allerhöchsten Kriegeradel Zentralasiens. »Zahlreiche seiner Onkel und Cousins konnten allerdings denselben Herrschaftsanspruch stellen wie er«, so die Mogulexpertin Orthmann. Denn die Dynastie der Timuriden war weitverzweigt, Nachkommen gab es reichlich.
Sie alle gingen einmütig davon aus, dass jedes Land und jede Region, die ihr kriegerischer Vorfahr einst erobert hatte, zu ihrem rechtmäßigen Herrschaftsgebiet gehörten. Darüber aber, welcher Timuride in welchem Fürstentum herrschte, entschied das Recht des Stärkeren.
Nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahr 1494, der über ein kleines Reich im Ferghana-Tal herrschte, trat Babur dessen Nachfolge an – und sah sich mit gerade einmal elf Jahren von zahlreichen Verwandten umzingelt, die ihm den Machtanspruch streitig machen wollten.
In diesen Auseinandersetzungen verlor der rechtmäßige Thronerbe vorübergehend sein Reich. Er ging dennoch auf Feldzug, musste aber weitere Rückschläge hinnehmen. Zeitweise schrumpfte seine Truppe auf 200 Mann. »Ich befand mich nun in einer sehr traurigen Lage und konnte es nicht hindern, dass ich viele Tränen vergoss«, schrieb er im Rückblick.
Doch nach und nach stellten sich militärische Erfolge ein und Baburs Truppen bemächtigten sich einiger kleiner Festungen. Daraufhin vergrößerte sich seine Gefolgschaft, was wiederum zu weiteren Erfolgen und schließlich zur Rückeroberung von Ferghana führte. Auch nach Samarkand griff Babur in dieser Zeit mehrmals. Insgesamt gelang es ihm im Lauf der Jahre dreimal, die Stadt zu erobern – halten konnte er sie nie.
Unerfüllte Liebe zum Sohn eines Basarhändlers
Von
den guten und den schlechten Zeiten erzählte der »Tiger« in seinen
Erinnerungen, dem »Baburnama«, das er in seiner Muttersprache
Tschagataisch verfasste. »Das Buch wirkt erstaunlich selbstkritisch«,
sagt Eva Orthmann. Doch müsse man vorsichtig sein. Es handle sich
schließlich um eine Selbstdarstellung Baburs und liefere deshalb keine
neutrale Sicht. »Selbstverständlich wertete er etwa die eigenen Erfolge
auf und spielte die seiner Gegner herunter.« Dennoch dürfte das Werk
eine der aufrichtigsten Autobiografien sein, die je ein Herrscher
verfasst hat. »Babur berichtet die Geschichte von seiner Kindheit bis in
die letzten Jahre seines Lebens, ohne sich die Mühe zu geben, seine
Schwächen, Fehler und Niederlagen zu vertuschen«, betont auch der
Islamwissenschaftler Stephan Conermann von der Universität Bonn in seiner Darstellung des Mogulreichs.
Tiere in Hindustan | In seinem »Baburnama« beschreibt der erste
Mogulkaiser auch Landschaften und Tiere in Hindustan. In dieser Malerei
sind kleine Hirsche und Kühe wiedergegeben.
Der praktizierende Muslim verschwieg auch nicht die exzessiven Trinkgelage, die er mit seinen Männern veranstaltete. Nach eigenen Angaben trank Babur mit 23 Jahren das erste Mal Wein und fand offenbar ausgesprochen großen Gefallen daran – wie auch an anderen Rauschmitteln: Später bestimmte er an seinem Hof vier Wochentage als ausdrückliche Trinktage, an den übrigen gab es Madschun, ein aus Trockenfrüchten, Honig und Haschisch unter gelegentlicher Beimengung von Opium zubereitetes Konfekt.
Seine Erinnerungen schrieb Babur hauptsächlich während der letzten drei Jahre seines Lebens, als er bereits Herrscher über Hindustan war. Er erzählt darin nicht nur über sein eigenes Leben, sondern auch über Astronomie, Geografie, Poesie, Staatskunst oder Militärwesen. Seinem kriegerischen Leben entsprechend beinhaltet Baburs Autobiografie zahlreiche Schlachtenberichte, doch seine Naturbetrachtungen sind fesselnder. »Babur war naturkundlich sehr interessiert und ein guter Beobachter«, erklärt die Iranistin Orthmann. »Seine Beschreibung der Fauna und Flora Indiens ist bis heute sehr aufschlussreich.«
Der Autor beschönigte seine diversen militärischen Fehlschläge nicht. »Über weite Strecken kann man das Leben Baburs als die Geschichte einer Serie von Niederlagen betrachten«, so Orthmann. »Er konnte sein großes Ziel, nämlich Samarkand zu erobern und zu halten, nie erreichen.« Nachdem die Stadt schließlich dauerhaft an die Usbeken gefallen war, gab Babur das Vorhaben auf und wandte sich nach Süden, wo er mehr Glück hatte. 1504 gelang es ihm, Kabul zu erobern, das er zu seiner Hauptstadt machte und in timuridischer Tradition ausbaute.
»Babur ließ in und um Kabul sowie in anderen Regionen des heutigen Afghanistans mehrere Gärten anlegen, die gemäß den Bräuchen der Timuriden als Residenzen für seinen wandernden Hofstaat und als seine Landhäuser dienten«, sagt die Kunsthistorikerin Ebba Koch von der Universität Wien. Der kriegerische Fürst sei ein außergewöhnlich talentierter Mensch gewesen, »der die unterschiedlichsten Begabungen und Interessen in seiner Person vereinigte«, so Koch. »Es gehörte zum höfischen Lebensstil der Timuriden, dass ein Adeliger in der Lage sein musste, passende Verse zu jeder Lebenssituation von sich zu geben.« Bei Babur waren es dann mehr als nur ein paar Verse: Neben dem »Baburnama« verfasste er einen »Diwan«, eine Gedichtsammlung, sowie ein didaktisches Poem zu Fragen des islamischen Rechts und ein Werk über die türkisch-persische Verslehre.
Feldzug nach Indien
Auf
Dauer konnte Baburs kleines afghanisches Reich sein Heer nicht
ernähren. Daher verlegte er ab den 1510er-Jahren den Fokus zunehmend auf
Indien, genauer gesagt: auf den Norden des Subkontinents, der sich seit
dem 12. Jahrhundert in der Hand wechselnder muslimischer
Herrscherhäuser befand – damals in jener der afghanischen Lodi-Dynastie.

Babur hält Hof | Der Gründer des Mogulreichs empfängt Fürsten, die sich
ihm unterworfen haben. Das Miniaturbild aus dem späten 16. Jahrhundert
stammt aus einer Ausgabe des »Baburnama«, Baburs Autobiografie.
Der
Griff nach Indien lag für Babur nahe, schließlich hatte auch Timur 1398
Delhi erobert. Aus Sicht Baburs war es legitimes Erbland. Zunächst
begnügte er sich mit vier kleinen Vorstößen über den Indus, auf denen er
und seine Truppen reichlich Beute machten und zugleich einen Eindruck
von der Schwäche und inneren Zerrissenheit des Sultanats von Delhi
gewannen.
Im Winter 1525/26 brach Babur schließlich mit rund 12 000 Mann erneut nach Indien auf. Dort errangen die Invasoren zunächst eine Reihe von kleinen Siegen, ehe sie bei Panipat in Nordindien auf die 100 000 Mann zählende Streitmacht des Sultans von Delhi, Ibrahim Lodi, trafen – und diese dank überlegener Artillerie, Kavallerie und Taktik innerhalb weniger Stunden vernichtend schlugen.
Unter den Zehntausenden Gefallenen befand sich auch der letzte Herrscher des Delhi-Sultanats. An dessen Stelle gründete Babur wenige Tage darauf sein eigenes Reich und erklärte sich zu dessen Padischah (Kaiser). In Europa erhielt der Staat den Namen Mogulreich, Babur selbst und seine Nachfolger verwendeten den Begriff jedoch nie. Sie nannten ihr Herrscherhaus die Gurkani-Dynastie – von »gurkan«, der persischen Form des mongolischen Wortes »kürägän« (Schwiegersohn). Diesen Titel hatte sich Timur nach der Hochzeit mit einer Prinzessin aus der Familie Dschingis Khans selbst verliehen – und bei den Timuriden war der Ahnherr Maßstab für alles.
Lange
sollte sich Babur seines neuen Reiches jedoch nicht erfreuen. Er starb
nur vier Jahre nach der Gründung in der nordindischen Mogul-Hauptstadt
Agra. Das Reich aber, das er hinterließ, entwickelte sich unter seinen
Nachfolgern zu einer militärischen wie wirtschaftlichen Großmacht, zu
deren herausragenden Merkmalen ein erstaunliches Maß an religiöser
Toleranz gehörte – nicht ohne Grund. »Die Moguln waren Realpolitiker und
sich dessen bewusst, dass sie als Minorität einer herrschenden Elite
über ein weites Reich mit Untertanen, die anderen religiösen
Überzeugungen und kulturellen Praktiken folgten, mit Offenheit und
Toleranz regieren mussten, um auf die Dauer erfolgreich zu sein«,
erläutert Koch. 
Moguln | In dieser Malerei stehen sich der Mogul Jahangir und sein Vater Akbar gegenüber. Das Bild datiert um 1630.
Hatte
der Reichsgründer selbst noch Distanz zu den Indern und ihrem
Götterglauben gehalten, zeigte bereits sein Sohn und Nachfolger Humayun
(1508–1556) großes Interesse für den Hinduismus, seine Philosophie und
künstlerischen Ausdrucksformen. Er nahm altindische Rituale in sein
Hofzeremoniell auf und inszenierte sich als Sonnenkönig. »Wir können
hier von einem simultanen Herrscherkonzept sprechen, das sich in seinen
Ausdrucksweisen sowohl an die muslimischen als auch die hinduistischen
Untertanen richtet und somit beide als gleichbedeutend annimmt«,
so Koch.
Baburs Enkel Akbar (1542–1605), der das Mogulreich beträchtlich vergrößerte, ging in seiner religiösen Toleranz noch um einige Schritte weiter und suchte aktiv den Dialog mit allen Glaubensrichtungen unter seiner Herrschaft und darüber hinaus. Er lud neben muslimischen Geistlichen und Gelehrten auch Vertreter des Hinduismus, Zoroastrismus und Jainismus sowie sogar Jesuiten aus Europa zu häufigen religiösen Disputationen in das eigens dafür errichtete »Ibadath Khana«, das Haus der Gottesverehrung. »Für seine vergleichenden Religionsstudien ordnete er zudem die Übersetzung der heiligen Texte des Hinduismus ins Persische an, die offizielle Sprache des Mogulreichs«, erzählt Koch.
Akbar entwickelte schließlich sogar
sein eigenes, »Din-i ilahi« genanntes Glaubenssystem, seine »göttliche
Religion«. Sie verknüpfte Elemente aus Islam, Hinduismus und anderen
Religionen. »Dabei handelte es sich jedoch weniger um eine neue
Religion, sondern um einen auf den Herrscher bezogenen Kult, der viele
im Sufismus übliche Praktiken übernahm – mit dem Großmogul selbst als
einer Art Sufi-Meister oder Scheich«, sagt Eva Orthmann. »Ein zentraler
Bestandteil seiner Herrschaftsideologie war der sogenannte ›Sulh-i kull‹
[wörtlich: der allgemeine Frieden], der es allen ermöglichte, ihrem
Glauben unbeeinträchtigt nachzugehen.« 
Taj Mahal | Mogul Shah Jahan, der von 1628 bis 1658 an der Macht war,
ließ für seine Frau Mumtaz Mahal ein prächtiges Mausoleum erbauen. Der
Taj Mahal liegt am Ufer des Yamuna in der alten Mogul-Hauptstadt Agra.
Obwohl
auch Jahangir (1569–1627), Sohn und Thronfolger Akbars, dem Glauben
seines Vaters anhing und ihn weiter propagierte, überlebte der »Din-i
ilahi« seinen Schöpfer nicht lange. Doch das tolerante Klima im
Mogulreich begünstigte eine rund zwei Jahrhunderte andauernde
außerordentliche kulturelle Blüte auf dem Subkontinent.
»Babur und seine unmittelbaren fünf Nachfolger waren außergewöhnliche Männer, deren persönliche in ihrer Zeit einzigartige Begabung, Weltoffenheit und universalistisch-kosmopolitische Herrschaftsideologie zu einem ausgeprägten Mäzenatentum und der Entstehung großartiger, universalistisch geprägter Werke in Malerei und Architektur führten«, sagt Koch. Die Kunst sei eines der wesentlichen Ausdrucksmittel der Moguln gewesen. Ihr berühmtestes Werk: der Taj Mahal, »der eine harmonische Synthese aus unterschiedlichen Kunsttraditionen darstellt«, so Koch.
Das vom fünften Mogul Shah Jahan (1592–1666) als
Mausoleum für seine verstorbene Frau Mumtaz Mahal (1593–1631) in Auftrag
gegebene Bauwerk vereint mittelasiatisch-timuridische, indische,
persische, osmanische und sogar abendländische Elemente. So ist die
naturalistische Blumenornamentik des Taj Mahal von europäischen
Pflanzenbüchern inspiriert. »Der Grabbau ist ein universales Kunstwerk«,
erklärt Koch. Es spreche daher sehr viele Menschen an. 
Modi im Tempel | Anfang 2024 weihte Indiens Premierminister Narendra
Modi einen umstrittenen Tempel in Ayodhya ein. Der Bau steht an der
Stelle einer Moschee aus dem 16. Jahrhundert, die 1992 bei
Ausschreitungen zerstört wurde.
Keine Touristen für das Taj Mahal
Doch
offenbar sprach es nicht zu Yogi Adityanath. Als der Hindu-Nationalist
2017 zum Chief Minister des bevölkerungsreichsten indischen
Bundesstaates Uttar Pradesh ernannt wurde, in dem Agra und damit der Taj
Mahal liegen, ließ er das Weltkulturerbe aus dem offiziellen
Tourismusbulletin streichen. Eine Gruppe von Anwälten beantragte sogar,
das Bauwerk zu einem Hindutempel zu erklären. Soweit kam es bislang
nicht, aber die Regierung von Narendra Modi arbeitet entschlossener denn
je daran, die muslimischen Moguln vergessen zu machen. Der Historiker
Richard Eaton von der University of Arizona sieht Modis Indien gar in einem »Krieg« gegen das Mogulreich.
»Das heutige Indien wäre ohne den Einfluss, den die Moguln auf seine
Gesellschaft und Kultur hatten und weiterhin haben, nicht
wiederzuerkennen«, so Eaton.
Kleidung, Architektur, Sprachen, Kunst und Literatur des Landes seien bis heute von der Mogulkultur geprägt, dennoch betrachteten Hindu-Nationalisten die muslimischen Kaiser als Fremdkörper in ihrer Vision eines rein hinduistischen Subkontinents: als Invasoren, Besatzer und Kolonialherren – wie die Briten, die nach den Moguln kamen. Das historische Erbe des Mogulreichs, meint Eaton, werde durch »eine mythische Vision von der Vergangenheit Indiens« bedroht.
Es passt ins Bild, dass Premierminister Modi im Januar 2024 einen neuen Tempel für den Gott Ram in Ayodhya einweihte, der auf den Ruinen eines muslimischen Gotteshauses errichtet worden war. Jenem, das 1528 Babur errichten ließ – und das hindu-nationalistische Extremisten 1992 zerstört hatten.
Miniaturen aus einer Ausgabe des »Baburnama«, Baburs Autobiografie, aus dem späten 16. Jahrhundert
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