Donnerstag, 15. Januar 2026

Bewusst sein kann ich nur in der Welt.

                                        zu Philosophierungen 

aus mal wieder gegebenem Anlass

Ich bin bewusst heißt, ich bin meiner bewusst; bewusst sein heißt re flektieren.

Meiner bewusst sein setzt voraus, mich von andern unterscheiden zu können. Oder von Anderm?

Das ist keine Frage der Logik. Es ist ein sachliches Thema. Denn ob ich bewusst bin oder nicht ist von Erheblichkeit nur, weil ich in einer Welt  lebe, die ich mit An-dern teile. Wären im Raum neben mir nur tote Gegenstände, müsste ich meiner nicht bewusst werden und könnte mich auf Trial And Error beschränken.

Da ich aber in einer Welt mein Leben führe, die ich mit Leuten teile, die ihrer be-wusst sind, muss ich es ihnen gleichtun, weil sie mir in ihrer  Welt sonst keinen Platz einräumten.

Bewusstsein bildete sich in dem Maße, wie H. sapiens aus seiner ursprünglichen Umwelt ausbrach und sich in eine Welt verlief. Es ist ein prozessierendes Wech-selverhältnis.

Merke: Eine Welt 'kommt vor' nur als Horizont eines Bewusstseins. 

  

 

Nota. Das obige Foto gehört mir nicht, ich habe es im Internet gefunden. Wenn Sie der Eigentümer sind und seine Verwendung an dieser Stelle nicht wünschen, bitte ich um Nachricht auf diesem Blog. JE

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