Adrian Ghenie, The Breakfast, 2025 zu Geschmackssachen
Das war zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. Eine ausdrücklich realistische Kunst hat Schiller weder in der Dichtung noch in der Malerei kennengelernt.
Doch ebensowenig eine bloß-ästhetische Kunst: Die suchte gerade erst in der Landschaftsmalerei ihren Weg. Sie hat auch dem Betrachter kein Urteil mehr ab-verlangt.
Die rein-ästhetische Malerei ist rasch in der Abstraktion auf Grund gelaufen. Die ungegenständliche Malerei erhebt zwar immerwieder mal ihr Köpfchen, aber vor-herrschend ist schon lange wieder die Gegenständlichkeit.
Doch wieder ist sie - von Francis Bacon bis zu obigem Ghenie - Satire.
Ein Ausweg ist heute wie je die Landschaft.
Adrian Ghenie, Nexus, 2025
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen