diepresse aus Philosophierungen
Geist ist zu allererst das
Vermögen, zwischen Bedeutendem und Unbedeutendem zu unterscheiden. Das
Tier "kennt" diesen Unterschied nicht. Zwar bedeutet auch dem Tier
dieses Etwas und Jenes nichts. Aber was ihm nichts bedeutet, nimmt es
gar nicht erst 'wahr'. Das heißt, für es 'gibt es' diesen Unterschied nicht. Seine gene-tische Ausstattung hat "apriori" den Unterschied immer schon gemacht.
Nicht so für den Menschen. Er muss den Unterschied selber machen.
Es liegt nahe, dass ihm alles, was bleibt, zuerst einmal als bedeutender erscheint als alles, was sich ändert. Aber das kann sich... ändern. Es hängt davon ab, ob in meiner Erlebenswelt die sicheren Situationen vorherrschen oder die unsicheren; zum Bei-spiel.
aus e. Notizbuch, 28. 8. 08
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