drei bis vier zu Jochen Ebmeiers Realien
Um das Ganze Universum aus der Quantenphysik zu konstruieren, müsste man, weil der Teilchenzoo doch so unübersichtlich ist und sich immer wieder neue Quäntchen finden, wohl bei der Starken Kernkraft beginnen und alles registrieren, was sich mit ihr einfangen lässt. Dann verdünnt man die Kernkraft Stufe um Stufe, und wenn man alle vier Grundkräfte beisammen hat, wäre das Puzzle der Kosmo-logie vollendet.
Der
Relativist ginge umgekehrt vor: Er begänne bei der... der Schwachen Wechsel-wirkung, dann zieht er die Maschen seines Netzes um
einen Punkt zusammen, die Wechselwirkung wird Schritt für Schritt
stärker, und wenn er schließlich aus der Gravitation auf die Starke
Kernkraft heruntergekommen ist, hat auch er sein Weltall beisammen.
Das wäre die Aufgabe - zuerst so-, dann andersrum.
Das
Problem ist, dass sich weder die Vierte Grundkraft zur Dritten
verdünnen, noch die Dritte zur Vierten verdichten lässt, und zwar weder
spekulativ in der Theorie noch experimentell im Labor - so riesig es
auch wäre.
Das wäre im Kern der Grund, warum Quantenphysik und Relativitätstheorie sich nicht in einander umrechnen lassen - hab ich es so richtig verstanden?
Da
könnte man auf die Idee kommen, nicht alle vier Grundkräfte neben- oder
hin-ternander zu betrachten, sondern das erste Paar gegen das zweite
Paar zu setzen; und jedenfalls nicht die Grundkräfte auf die größeren
oder kleineren Quanten zu beziehen, sondern die Quanten auf die
Grundkräfte. Das ist eine Frage der Be-trachtungsweise und keine
metaphysische Priorisierung von Kraft vor Materie.
Wenn
man den Wald vor Bäumen nicht erkennt, tritt man ein paar Schritte
zurück, erkennt den Wald und behält die Bäume in Erinnerung. Die Suche
nach einem "Kleber" ist sowas Ähnliches - sozusagen von der andern
Seite.
PS. Ich bin kein Physiker, ich darf so schreiben. Wenn einer sagt, ich hätte keine Ahnung, werde ich ihm nicht widersprechen.
Kommentar zu Der Heilige Gral der Quantenphxsik, JE, 29. 9. 23
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