Samstag, 4. April 2026

Aufmerken, wahrnehmen und erinnern.

Eine fantasievolle Illustration zeigt eine märchenhafte Waldszene mit übergroßen Pilzen und einer großen Schnecke. Eine kleine, menschliche Figur steht unter einem der Pilze, während eine andere Figur mit Schmetterlingsflügeln auf der Schnecke sitzt. Ein gepflasterter Weg führt durch das grüne Gras zu den Pilzen. Die Szene ist von üppigem Laub umgeben und vermittelt eine mystische, naturverbundene Atmosphäre. 
aus spektrum.de, 02.04.2026                                                             zu Jochen Ebmeiers Realien   

Merkwürdige Vorgänge bleiben oft unbemerkt
Ein unerklärliches Ereignis fällt in der Regel nicht auf, sofern die Aufmerksamkeit auf etwas anderem liegt – selbst dann nicht, wenn es sich unmittelbar vor unseren Augen abspielt.

Laufen die Menschen halb blind durch die Welt? Ein Experiment von französischen Psychologen legt das nahe. Wie sie in der Fachzeitschrift »Psychonomic Bulletin & Review« schreiben, fiel den meisten ihrer Versuchspersonen ein eigentlich höchst unlogisches Geschehen nicht weiter auf. Und daran änderte sich selbst dann nur wenig, wenn sie mit der Nase darauf gestoßen wurden, berichten Cyril Thomas und André Didierjean von der Université Marie et Louis Pasteur in Besançon.

Die Psychologen hatten 88 Studierende zunächst an einem Tisch eine Denkaufgabe lösen lassen. Anschließend sollten sie ihre Matrikelnummer und eine vierstellige Geheimzahl auf ein Blatt Papier schreiben. Die Geheimzahl diente vermeintlich dazu, die Daten später derselben Person zuzuordnen und dabei die Anonymität zu wahren. Was die Versuchspersonen nicht wussten: Das Klemmbrett unter dem Papier übertrug die Zahlen an den Versuchsleiter, der an einem zweiten Tisch saß und von dort die Zahlen nicht hätte sehen können.

Während das Papier weiter auf dem ersten Tisch lag, gingen die Probanden zum zweiten, um dort noch einen Test zu absolvieren. Scheinbar zum Datenabgleich las der Versuchsleiter danach ihre Matrikelnummer und die Geheimzahl von einem Zettel ab – was eigentlich unmöglich erscheinen musste, da das Papier weiter auf dem ersten Tisch lag. Im Anschluss sollten die Versuchspersonen sagen, ob ihnen etwas Ungewöhnliches aufgefallen war, wo sich ihr Zettel befinde und wie der Versuchsleiter wohl an die Geheimzahl gekommen war. Die Hälfte erhielt noch den zusätzlichen Hinweis, dass das Experiment einen Zaubertrick enthielt.

Dennoch war der großen Mehrheit nichts aufgefallen. Ohne den Hinweis bemerkten 93 Prozent der Teilnehmenden nichts von der unlogischen Ereigniskette, aber auch mit Hinweis begriffen rund 80 Prozent nicht, dass es bei dem erwähnten Zaubertrick um ihre Geheimzahl ging. Die meisten erinnerten sich dabei chronologisch korrekt an den Ablauf der Ereignisse – und übersahen trotzdem, dass der Versuchsleiter ihre Geheimzahl nicht hätte kennen dürfen. Lediglich eine Minderheit erinnerte sich falsch, etwa dass der Versuchsleiter den Zettel geholt habe oder sie ihm die Nummer selbst mitgeteilt hätten.

Aufmerksamkeit ist begrenzt

Die Autoren erklären ihre Befunde mit begrenzter Aufmerksamkeit, in Anlehnung an das Phänomen der »Unaufmerksamkeitsblindheit«, bekannt aus dem Gorilla-Experiment von 1999: Darin bekamen die Probanden einen Kurzfilm über ein Basketballspiel vorgespielt und sollten dabei die Pässe des in Weiß gekleideten Teams zählen – und viele merkten so nicht, dass eine Person in einem Gorilla-Kostüm übers Feld lief und sich dabei sogar auf die Brust trommelte. So auch beim vorliegenden Experiment: Die Teilnehmenden hätten sich auf ihre Aufgabe konzentriert und deshalb logische Brüche in der Ereigniskette übersehen, erklären Thomas und Didierjean. Dazu beigetragen habe auch, dass der Versuchsleiter zunächst eine legitime Information (die Matrikelnummer) und erst danach die Geheimzahl vorlas.

Die Studie ist nur eingeschränkt aussagekräftig, weil die Laborsituation künstlich war: Der Anspruch, das Geschehen zu verstehen, ist hier womöglich geringer als in einer Alltagsumgebung. Die Autoren glauben dennoch daraus schließen zu können, dass logische Unstimmigkeiten oft gar nicht erst bemerkt werden. Und wenn sie doch auffielen, werde die Erinnerung daran im Nachhinein passend gemacht – wie in anderen klassischen Experimenten dokumentiert: Darin belegt die Gedächtnisforscherin Elizabeth Loftus, dass Menschen Ereignisse im Nachhinein aktiv umdeuten, wodurch falsche Erinnerungen entstehen können.

 

Nota. - Auch der Mensch hat Reflexe. Aber nicht nur: Er kann z. B. seine Aufmerk-samkeit richten und verhindern, dass ihn störende Reize ablenken. Beim Tier gibt die Physis den Ausschlag, welcher Reiz dominiert und welche Reize in den Hintergrund treten. 

Der Mensch kann wählen, und nur so hat der Ausdruck aufmerken einen Sinn. Dies ist die Grundlage allen Streits über den freien Willen: Er entscheidet selbst, was des Merkens würdig ist und was nicht; und dabei kann er sich irren oder Recht behalten. 
JE 

Freitag, 3. April 2026

Linné vs. Buffon.

Carl von Linné und Georges-Louisde Buffon aus GEO 2/2026                Carl von Linné (linke Seite) und Georges-Louis Leclerc de Buffon, beide geboren 1707, ringen um Einsicht in das Wesen der Schöpfung. Sie gelangen zu höchst unterschiedlichen Erkenntnissen und revolutionieren in ihrer hitzi-gen Gegensätzlichkeit dennoch gemeinsam die Naturforschung                                                       zu Jochen Ebmeiers Realien     
 
Im 18. Jahrhundert streiten zwei Titanen der Wissenschaft darüber, wie viele Arten es wohl gibt auf Erden und wie die Vielfalt sinnvoll zu erfassen wäre. Es ist eine Debatte, die bis in die Gegenwart reicht

Am 18. April 1788 zieht ein Trauerzug durch Paris, der eines Königs würdig wäre. Wohl 20.000 Menschen säumen die Straßen, als die Kutsche mit dem Sarg vorüberzieht, gezogen von 14 Pferden. Die städtische Garde, Schulkinder, livrierte Diener, 60 Geistliche marschieren in Abteilungen voran, die Prominenz aus Wissenschaft, Kunst und Aristokratie folgt Schulter an Schulter hinterdrein, zu Klageliedern und Hörnerklang. Es ist der Abschied vom ersten Popstar der Wissenschaft: von Georges-Louis Leclerc de Buffon.

Nur wenige Jahre später wird Buffons Grab geplündert, werden seine sterblichen Überreste aus dem Sarg gezerrt. Einer der größten Intellektuellen seiner Zeit gilt plötzlich als Feind des Fortschritts und als Verbreiter gefährlicher Gedanken. Männer mit brennenden Fackeln sind in den Park gestürmt, in dem sein Denkmal steht und den er zu einer der wichtigsten Forschungsstätten seiner Zeit entwickelt hatte. Dort wollen sie eine Büste des von ihm zutiefst verachteten Konkurrenten errichten: die des Carl von Linné.

Linné ist da schon lange tot, gestorben zehn Jahre vor seinem Kontrahenten, am 10. Januar 1778. Ihm war kein großer Abgang aus dieser Welt vergönnt gewesen. Ein paar Kollegen und Studenten, eher pflichtschuldig anwesend, hatten an seinem schlichten Sarg gestanden, keine öffentliche Inszenierung, keine Fanfaren. Es war der Abschied von einem verwirrten Professor, der schon Jahre zuvor den Bezug zur Realität verloren hatte. Und der bald aufsteigt in den Zenit der Wissenschaft – aus dem Buffon verstoßen wurde.

Farbiger Stich mit 2 Eisvögeln
Weisheit und Schönheit: Buffons gigantische "Histoire naturelle" umfasst am Ende 36 Bände. Das Opus magnum ist nicht nur ein wissenschaftlicher Meilenstein, es ist auch ein Werk von hohem ästhetischen Anspruch, das noch lange nachgedruckt wird, die Bilder auch als Kunstwerke, so wie der kolorierte Stich mit den Eisvögeln

Überwältigender Triumph und klägliches Scheitern, unsterblich der eine, unbedeutend der andere, und dann die Rollen vertauscht. Athene, Göttin der Wissenschaft, weiß in der Causa Buffon versus Linné nicht, was sie will; stellt den einen ins Licht und verbannt den anderen in den Schatten, hebt dann den anderen aufs Schild und stürzt Ersteren ins Vergessen. Und heute? Hadert Athene schon wieder mit ihrer Entscheidung: In der Neuzeit scheint das Gebäude Linnés zu bröckeln, das von Buffon strahlt erneut. Wieder eine Wendung in diesem Wissenschaftskrimi?

Linné kennen wir noch aus der Schule. Nicht nur Wissenschaftlern, den meisten von uns ist seine zweiteilige Benennung der Arten geläufig. Die Blume dort im Garten, sie ist ein Sonnenhut, genauer gesagt: ein Schlitzblättriger Sonnenhut, wissenschaftliche Bezeichnung: Rudbeckia laciniata. Eine Pflanze aus der Ordnung der Asternartigen, zur Familie der Korbblütler gehörend, Gattung: Rudbeckia (von Linné selbst so benannt, nach einem seiner Professoren). Das mehrstufige System zur Einordnung des Gewächses in das Reich der Botanik ist Linnés Werk, seine binominale Nomenklatur ist zur weltweit gültigen Grammatik der Biologie geworden, zu einem global akzeptierten wissenschaftlichen Code.

Buffon hingegen ist heute eine eher unbekannte Größe, außerhalb Frankreichs jedenfalls. Es ist ein Verdienst des Autors Jason Roberts, dass er ihn in seinem Buch "Die Entdeckung allen Lebens" als brillanten Gelehrten in Erinnerung ruft; als einen Naturkundler, dessen kühne Gedanken seiner Zeit weit voraus sind, bis in die Gegenwart reichen und darüber hinaus. Das Buch richtet den Blick auf den Disput mit seinem Widersacher Carl von Linné; auf zwei schillernde Persönlichkeiten der Geisteswelt, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Und die doch verblüffend viel gemein haben.                        

Naturkundige Kontrahenten

Beide werden 1707 geboren; Carl von Linné im ländlichen Schweden als Sohn eines Pfarrers, Georges-Louis Leclerc de Buffon als Sohn eines königlichen Beamten in der Bourgogne. Beide sind sie keine großen Lichter in der Schule und im Studium wenig erfolgreich. Linné erscheint seinen Lehrern "für akademische Bildung offenkundig ungeeignet", er solle lieber bei einem Schneider oder Schuhmacher in die Lehre gehen.

Linné ist kaum größer als 1,50 Meter und von schmächtiger Statur. Die meiste Zeit seines Studiums leidet er Not, hat oft nicht genug Geld für Essen und Kleidung, stopft die Löcher in seinen Schuhen mit Zeitungspapier. Von einem Dasein als Wissenschaftler kann er nur träumen. Und hat dabei eine Existenz als Landstreicher vor Augen.

Schlitzblättriger Sonnenhut gezeichnet
Erfolgsformel: Linnés System der Benennung der Arten, mit Gattung und Spezies, ist noch heute ein global gültiger wissenschaftlicher Code: Diese Pflanze etwa nannte er Rudbeckia laciniata (Rudbeck hieß einer seiner Professoren). Deutscher Name: Schlitzblättriger Sonnenhut

Buffon erbt schon als Kind ein riesiges Vermögen, Roberts schätzt es nach heutigem Wert auf annähernd 30 Millionen Euro, dazu Ländereien. In Vorlesungssälen sieht man ihn seltener als in Tavernen, er gilt als Zecher und Frauenheld, ist groß, kräftig, sieht blendend aus. Die Haare trägt er als dichte schwarze Mähne, eine weiße Perücke zu tragen, wie damals üblich, ist ihm zu konventionell. Er müsste nicht arbeiten, aber der Müßiggang seiner Standesgenossen ist ihm zuwider. Er entscheidet sich für ein Dasein als Gelehrter. 

Für Linné werden sich die Verhältnisse bessern, allerdings muss er dazu berufliche Umwege gehen, seine Leidenschaft, die Botanik, bleibt lange eine brotlose Kunst. Er wird Leitender Marine-Stabsarzt, schließlich Präsident der Schwedischen Akademie der Wissenschaften; mit 32 Jahren steht er im Zentrum der Stockholmer Gelehrtenwelt. 1761 verleiht König Adolf Friedrich von Schweden ihm die Ritterwürde.

Auch Buffon ist nicht nur Naturkundiger; als Betreiber eines Hüttenwerks wird er zum Prototyp des Industriellen, aber das nur nebenbei. Wichtiger ist ihm die Berufung in die Akademie der Wissenschaften, später erhebt Ludwig XVI. ihn in den Grafenstand. Was fatale Konsequenzen haben wird.

Im Jahr 1730 ist Linné ein gefeierter Professor für Botanik an der Universität Uppsala. Bis auffliegt, dass ihm jegliche Qualifikation dafür fehlt, und die Hochschule ihn zum Rückzug von seinem Posten zwingt. Er ist maßlos bekümmert und sucht die Einsamkeit, die Erkenntnis in der Ferne, macht sich auf zu einer Expedition nach Lappland, hinter dem Polarkreis. Er beginnt manche Arten neu zu klassifizieren. Das Moosglöckchen etwa wird später nach ihm benannt, mit dem wissenschaftlichen Namen Linnaea borealis. Und er findet viel Zeit zum Nachdenken, stellt sich die Frage: Könnte ein Mensch wohl alles Leben auf Erden erfassen und eine logische Anordnung entwerfen, in der jede Spezies ihren festen Platz fände?

Es scheint ihm möglich. Er geht davon aus, dass die Arten, ihre Anzahl und ihr Aussehen auf immer unveränderlich seien. Der Herr hat Himmel und Erde und alles Leben erschaffen, und mit dem Menschen dann ist die Schöpfung vollendet gewesen, wurde die Werkstatt Gottes geschlossen. Auch auf die Frage, wie viele Arten existieren, findet Linné Hinweise in der Bibel, etwa anhand der Größenangaben zur Arche Noah: Es müssen wohl 300 bis maximal 2000 Tierarten sein. Später räumte er ein, dass die Gesamtzahl aller Tier- und Pflanzenarten sehr wohl sogar bei 40.000 liegen könne.

Buffon hingegen hegt schon früh den Verdacht, dass da mehr Arten sind. Viel, viel mehr. Heute gehen wir von 15 Millionen aus. Aber wahrscheinlich sind es mehr. Viel, viel mehr.

Je besessener sie forschen, desto weiter entfernt sich ihr Ziel

Buffon gelangt zu seiner Erkenntnis nicht auf Expeditionen, sondern auf Spaziergängen im Garten. In Montbard, seinem Geburtsort, besitzt er ein Herrenhaus samt Park. Diesen macht er zu seinem Laboratorium, zu einem Ort der Meditation und Inspiration. Er legt seinen Bruder-Leichtfuß-Lebenswandel ab, verordnet sich ein mönchisches Dasein: Aufstehen um fünf, dann Beobachtung und naturkundliche Analyse im Park, dazwischen Frühstück um neun, stets ein Brioche und zwei Gläser Wein. Um 17 Uhr in die karge Schreibstube, zwei Stunden später Feierabend. 50 Jahre lang hält er diesen Zeitplan durch.

Sein Wandeln im Park führt ihn weit. Jason Roberts zitiert in einem Buch den französischen Wissenschaftshistoriker Jacques Roger mit den Worten: "Er war der Erste, der einen Wald nicht als Ansammlung von Bäumen verstand, sondern als biologische Einheit, als zusammengehöriges Ganzes, in dem Individuen spezifische Beziehungen unterhielten und aufeinander einwirkten, kurz gesagt: als einen Vorläufer dessen, was wir heute Ökosystem nennen."

Zeichnung Manguste
Schubladendenken: Am Beispiel der Manguste (Darstellung aus dem 19. Jh.) kritisiert Buffon das System Linnés als viel zu starr. Dieser mache aus dem katzenartigen Tier "zunächst einen Dachs, dann ein Frettchen, andere führen es als Otter, wieder andere als Ratte" *

1739 wird Buffon Direktor der Königlichen Gärten in Paris, und fortan forscht er an zwei Stätten: in seinem Park und in dem des Königs.

Linné und Buffon – beide wollen sie schreibend die Vielfalt der Natur erfassen, arbeiten zielstrebig bis zur Selbstaufgabe, schaffen monumentale Werke. Doch je besessener sie forschen, je mehr Arten sie sammeln, katalogisieren, desto weiter entfernt sich ihr Ziel.

Linné beginnt 1735 mit seinen Arbeiten an der "Systema Naturae", dem System der Natur. Rund 7700 Pflanzen- und 6200 Tierarten wird er am Ende beschrieben und systematisch eingeordnet haben, nach Klasse, Ordnung, Gattung, Art, Varietät. Einige von ihm geprägte Namen sind Alltagsgut bis heute, die Schlange Boa constrictor etwa, oder, verkürzt auf ein Wort, Azalee, Kaktus, Amaryllis. Er hat auch eine poetische Ader, etwa wenn er dem Kakaobaum den Namen "Theobroma" voranstellt, ihn so als "Nahrung der Götter" bezeichnet – Theobroma cacao. Aber zuallererst ist er der Systematiker und Etikettierer, Gottes Buchhalter im Reich der Schöpfung.

Ganz anders Buffon, der die Natur als dynamisches System betrachtet, nicht als statische Einheit; der Vielfalt sieht und nicht Ordnung. Sein wichtigstes Werk ist die "Allgemeine und spezielle Geschichte der Natur", kurz "Histoire naturelle", angelegt auf 15 Bände. Am Ende werden es 36 sein, "die umfassendste wissenschaftliche Arbeit, die je aus der Feder eines einzigen Menschen geflossen war", so Jason Roberts.

Dass Buffon berühmt wird, liegt auch an seinem eleganten Schreibstil: Die "Histoire naturelle" ist ein Meisterwerk der Naturerzählung, wird als Literatur wahrgenommen, er selbst als "Maler der Worte". Nicht von Linné allerdings. Der urteilt harsch: "Redeschwall; schön verziertes Französisch; ohne jede Methode." Buffon kontert: Alle systematischen Herangehensweisen an die Natur seien fehlerhaft, denn Systeme seien menschliche Konstrukte, Linnés Methode aber sei "von allen die am wenigsten vernünftige und monströseste". Der Gescholtene keilt zurück: Buffon sei "voller Hass gegen jedwede Methode" und kritisiere "alles und jeden, aber vergisst die Selbstkritik, obgleich doch er selbst es ist, der am meisten irrt".

Zeichnung der Siebenköpfigen Hamburger Hydra
Platz für Monster: Das Präparat der "Siebenköpfige Hamburger Hydra" entlarvt Linné zwar als Fälschung, aber dann nimmt er das Kunstwesen doch auf in sein System – in der eigens für Grenzfälle geschaffenen Kategorie "Paradoxa", in der sich auch Einhorn und Phönix finden

Es sind leidenschaftliche Debatten in einer Zeit gewaltiger gesellschaftlicher und kultureller Umbrüche, in der eine neue intellektuelle Bewegung Weltbilder ins Wanken bringt. Das Zeitalter der Aufklärung beginnt, getragen von Geistesgrößen wie Voltaire, Isaac Newton, Baruch de Spinoza, Immanuel Kant. Aber es ist auch eine Epoche, die noch verhaftet ist in Mythos und Aberglaube.

Als Linné im Mai 1735 auf Vortragsreise in Hamburg Station macht, wird er von den Hanseaten diskret beiseitegenommen. In einer naturkundlichen Privatsammlung gebe es ein Präparat, das er sich unbedingt anschauen müsse: eine Hydra, eine Schlange mit zwei Beinen und sieben Köpfen, der furchteinflößende Beweis für die Existenz von Monstern. Linné erkennt den Betrug sofort: ein aus mehreren Arten zusammengestoppeltes Präparat. Mit seinem vernichtenden Urteil ist das teure Stück schlagartig wertlos. Linné verlässt Hamburg überstürzt, "um der Rache des Herrn Bürgermeister zu entgehen", wie er selbst schreibt.

Allerdings findet das Hamburger Monstrum dann doch Aufnahme in seine "Systema Naturae". Zwar mit dem Hinweis, "die meisten Menschen halten sie für eine echte Tierart, aber zu Unrecht". Doch immerhin in einer eigens für Grenzfälle geschaffenen neuen Kategorie: die der "Paradoxa", in der sich die Hydra in Gesellschaft von Einhorn, Satyr und Phönix findet – und interessanterweise auch in der des Pelikans, den Linné offenbar nirgendwo anders in seinem System der Natur unterzubringen weiß.

Zeichnung Affe mit Baby
Verbotene Ideen: Durch präzise Beobachtung der Natur gelangt Buffon hundert Jahre vor Charles Darwin zu ersten Einsichten in das Wesen der Evolution. In den Menschenaffen erkennt er unsere Vorfahren, seiner Theorie von der Entstehung der Arten wegen erklärt man ihn zum Ketzer

Das ist es, was Buffon an Linné kritisiert: dass er Arten hin- und herschiebe, willkürlich neue Kategorien erschaffe, um passend zu machen, was nicht passe. Nicht nur, um Fabelwesen einzuordnen. Aus der Manguste, einem katzenartigen Säugetier, mache Linné "zunächst einen Dachs, dann ein Frettchen, andere führen sie als Otter, wieder andere als Ratte". Buffon warnt vor solchen Bezeichnungen, die angeblich allgemeingültig seien, "aber fast immer falsch oder zumindest willkürlich, vage und zweifelhaft sind".

Auch Buffon beschäftigt sich mit rätselhaften Kreaturen. 1738 trifft eine Lieferung mysteriöser Skelettteile ein, entdeckt von französischen Soldaten in Nordamerika. Sie müssen zu einem riesigen Tier gehören. Einem Monster? Buffon erkennt darin ein elefantenähnliches Wesen, weiß aber, dass es in Amerika keine Elefanten gibt. Nicht mehr. Er hat die Überreste eines Mammuts vor sich: einer Art, die nicht mehr existiert. Und dieser Schluss impliziert Ungeheuerliches: Arten können aussterben. Und wäre der Tod einer Art nicht ein Makel in Gottes perfekter Schöpfung?

Sind die Arten vielleicht gar nicht in der Werkstatt Gottes entstanden?

Er denkt weiter, wagt sich auf noch brisanteres Terrain vor: Sind die Arten vielleicht gar nicht in der Werkstatt Gottes entstanden, sondern aus anderen hervorgegangen? In einem Affen erkennt er den Vorläufer des Menschen, aus seinen präzisen Beobachtungen schließt er: Spezies verändern sich in Anpassung an ihre Umgebung. Er entwirft, in Umrissen, eine Evolutionstheorie. Charles Darwin wird später verblüfft anerkennen, dass Buffon ihm mit diesen Gedanken ein Jahrhundert voraus gewesen ist.

Es sind die Gedanken eines Ketzers. Die theologische Fakultät der Pariser Universität Sorbonne droht mit Zensur. Buffon schwört ab und feixt: "Es ist besser, demütig zu sein, als gehängt zu werden." Er macht sich lustig über seine klerikalen Aufpasser, unterschreibt bereitwillig Widerrufe – und macht ungerührt weiter. Der Großangriff auf sein Werk aber wird nicht von der Kirche kommen. Sondern aus einer völlig anderen Richtung.

Am Abend des 23. August 1790 ziehen Fackelträger durch die Tore des Königlichen Gartens, um Buffon vom Sockel zu stoßen – zwei Jahre nach seinem herrschaftlichen Begräbnis. Es sind Mitglieder der SLP, der "Société de Linné de Paris", einer konspirativen Gesellschaft, die lange schon im Verborgenen gegen Buffon agierte. Jetzt, mit der Französischen Revolution, ist ihre Zeit gekommen. Sie machen ihren "Charles Linné" (französisch geschrieben und ohne Adelsprädikat) zum wissenschaftlichen Revolutionär, übernehmen den Park, Buffons Forschungs- und Experimentierfeld, besetzen die Schaltstellen der Wissenschaft.

Zeichnung schwarz-weiß Buffon und seine Mitstreiter
Neue Dimensionen: Eine technische Innovation führt Buffon und seine Mitstreiter in nie zuvor gekannte Sphären: Mit dem Mikroskop und in der Anatomie findet er Hinweise auf die Evolution der Säugetiere, das Vergrößerungsgerät offenbart ihm die Welt der Kleinstlebewesen. Für Linné bleibt die Bibel das Maß der Erkenntnis

Im revolutionären Frankreich gilt Buffon als Vertreter und Günstling des Alten Regimes, gefördert von jenem König, der gestürzt und hingerichtet wurde. Buffon gehörte der adeligen Oberschicht an, war einer, der sich in Seide und Brokat gekleidet hat, seine "Wissenschaft": eitles, unverständliches Geschwätz. Linné aber gilt als Revolutionär, sein Mangel an sprachlicher Raffinesse als ein Ausdruck von Volksnähe, sein leicht verständliches Klassifizierungssystem als Inbegriff einer Demokratisierung des Denkens. Einige Namen für den neuen Kalender, den die Revolution den Franzosen verordnet hat, entstammen seinem Werk: etwa der Germinal ("Monat des Keimens") und der Floréal ("Blütenmonat").

Linnés System setzt sich auch international durch. Buffon ist ein Mann von gestern. Der aber schon zu seiner Zeit ins Heute blickte. Etwa mit einem neu erfundenen Instrument, dem Mikroskop, das er fasziniert nutzte. Was er durch das Okular sah, rückte die selbst gestellte Aufgabe – seine und die seines Konkurrenten – in unerreichbare Ferne: ein unbeschreiblicher Kosmos von Mikroorganismen tat sich auf; Einzeller wie etwa manche Algen, die meisten Bakterien, Pantoffeltierchen, von denen viele nicht Tier sind, nicht Pflanze und nicht Pilz. Wohin mit ihnen im System? Wer kann sie zählen?

Linné verdanken wir eine durchdachte Vereinbarung, um die Komplexität des Lebens zu fassen. Doch diese Komplexität nimmt stetig zu. Was für Buffon das Mikroskop, ist für heutige Forschende die Genomanalyse. Dass es nur eine Giraffenart gibt, war Konsens, bis genetische Analysen ergaben: Es sind in Wahrheit vier. 2011 gingen wir von 8,7 Millionen Arten auf Erden aus, heute schätzen wir ihre Zahl auf 15 Millionen, manche Forschende vermuten auch, es sind 100 Millionen. Sind es gar Milliarden? Aus Linnés fünf Kategorien sind 22 geworden, und doch ist das System zu eng für den Kosmos der Biodiversität. Was ist etwa mit den Flechten, also Arten, die nicht aus einem einzelnen Organismus bestehen, sondern aus mehreren?

Buffons zweieinhalb Jahrhunderte alte Beobachtungen erscheinen heute aktueller denn je, nicht nur, was die Vielfalt anbelangt. Dass diese einerseits grenzenlos scheint, andererseits bedroht ist, auch diesen scheinbaren Widerspruch erkannte er schon: Der Mensch würde die Erde durch "planvolle und fast stets maßlose Ausbeutung" plündern, sie ihrer Schätze berauben. Buffon sprach den Tieren Intelligenz zu und, mehr noch, Einsicht, Erkenntnis, Gefühle: Ideen von heute, von morgen.

Buffon und Linné, beide wollten die Natur in ihrer Gesamtheit erfassen, begreifen, beschreiben, beide scheiterten daran. Und siegten doch, indem sie die Biologie revolutionierten, ein jeder auf seine Weise. Buffon verwendete bei der Bezeichnung der Arten in seinem Park: das System von Linné. Und Linné sagte über seinen Gegner auch: Dieser habe gewusst, wie man Wissenschaft populär mache – ein großes Verdienst. Begegnet sind die beiden sich nie. Linné besuchte den Königlichen Park, aber da war dessen Direktor, Buffon, gerade abwesend. Linnés Sohn, ebenfalls Botaniker, wurde von Buffon dort empfangen; es war eine Begegnung voller gegenseitiger Wertschätzung.

Buffon und Linné – beider Söhne sollten das väterliche Erbe fortführen, beide konnten es nicht. Linnés Sohn erlag früh einer Krankheit, Buffons Sohn starb unter dem Fallbeil der Revolution. Beider Werk wurde dennoch fortgeführt: Die ganze Welt hat es getan.


Donnerstag, 2. April 2026

Das Sprachengedächtnis speichert Symbole und keine Klänge.

 
aus scinexx.de, 1. 4. 2026;
 Mutter- und Fremdsprache werden in der gleichen Gehirnregion gespeichert. zu Ebmeiers Realien

Wie unser Gehirn Fremdsprachen abspeichert   
Eine neue Studie zeigt: Wörter aus zwei Sprachen liegen im Gehirn nah beieinander 

Wo genau landen neue Wörter im Gehirn, wenn wir eine Fremdsprache lernen – in denselben Bereichen wie unsere Muttersprache oder ganz woanders? For-schende haben nun herausgefunden: Die neuen Wörter werden überwiegend in denselben Hirnregionen gespeichert wie die Muttersprache, einzelne Be-griffe verschieben sich jedoch leicht, je nachdem, woher sie stammen. 

Wie sich Fremdsprachen im Gehirn verankern, ist noch nicht ausreichend geklärt. Es gibt aktuell zwei Theorien: Entweder wird die neu erlernte Sprache in der glei-chen Hirnregion angelegt, in der auch die Muttersprache gespeichert ist, oder die Fremdsprache liegt in einer ganz anderen Hirnregion.  

„Sowohl für die eine wie für die andere Hypothese gab es in der Vergangenheit experimentelle Belege“, sagt Seniorautorin Fatma Deniz von der University of California in Berkeley. Daher vermuteten Forschende, dass die Realität irgendwo zwischen diesen beiden Ansätzen liegt. 

Wo landen neue Wörter im Gehirn? 

Um das zu überprüfen, haben Forschende um Deniz und ihre Kollegin Catherine Chen die Frage nach dem Fremdsprachenspeicher erneut untersucht. Dafür wählten sie sechs Testpersonen, die Chinesisch als Muttersprache sprachen und später Englisch als Zweitsprache gelernt hatten. Deren Hirnaktivität beim Verarbeiten von Sprache analysierte das Team mittels funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT). 

Konkret   lasen die Teilnehmenden über mehrere Stunden chinesische und englische Geschichten, während sie im Hirnscanner lagen. Bei jedem gelesenen Wort konnten die Forschenden anhand der fMRT-Daten erkennen, in welcher Region das Gehirn beim Lesen besonders stark durchblutet wurde. Es lag nahe anzunehmen, dass dies auch der Ort war, an dem das Wort beim Lernen der Sprache verankert wurde. 
 
Das Gehirn in Einzelteile 

Um im Detail untersuchen zu können, wie die Sprache im Gehirn verarbeitet wurde, teilten die Forschenden das Gehirn in „Volumen-Pixel“ auf, sogenannte Voxel, also kleine räumliche Bereiche. Außerdem klassifizierten sie die Worte aus den Geschichten mithilfe eines KI-Sprachmodells in Themengruppen. Dabei analysierten die Forschenden, welche Wörter inhaltlich zusammengehörten und wie häufig sie in ähnlichen Kontexten auftauchten. „Wir mussten sehr komplexe statistische Analysen durchführen, um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu gelangen“, erklärt Deniz. 

Die Forschenden überprüften die Zuverlässigkeit ihrer Analyse mithilfe von maschinellem Lernen: Zunächst trainierten sie KI-Modelle auf den Daten von vier Teilnehmenden, um die gemessenen Muster im Gehirn nachzubilden. Anschließend testeten sie, ob sich diese Modelle auf die Daten der zwei weiteren Personen übertragen ließen. Tatsächlich konnte Künstliche Intelligenz die Themenverteilung der Voxel bei den zwei Probanden erstaunlich gut vorhersagen. 

Feine Unterschiede zwischen den Sprachen 
Sprachenübergreifende semantische Repräsentationen: Die fünf farbig markierten semantischen Cluster beziehen sich auf Familie (grün), Kommunikation (gelb), Kognition (orange), Orte (rot) und Zahlen/Namen (blau). Gemittelt über alle Teilnehmenden ist die Verteilung dieser semantischen Cluster in der Großhirnrinde dargestellt. 

Das zentrale Ergebnis: Wenn unser Gehirn Fremdsprachen lernt, legt es die neu erworbenen Worte und Zusammenhänge in den Gehirnregionen ab, in denen der Begriff auch in der Muttersprache abgespeichert wurde. Zwischen Fremdsprache und Muttersprache treten allerdings kleine Verschiebungen auf, wenn man sich die Orte im Gehirn und die einzelnen Worte ganz genau untersucht. 

 Jedes Voxel „interessierte“ sich also quasi für die gleichen Dinge, unabhängig von der Sprache. Schauten sie jedoch genauer hin, bei welchen Wörtern welches Voxel aktiv wurde, zeigten sich feine Verschiebungen innerhalb der gleichbleibenden Oberthemen. 

Ein Beispiel: Beim Oberthema „räumliche Orientierung“ reagierte ein bestimmter Hirnbereich im Chinesischen vor allem auf Wörter wie „ankommen“ oder „zusammen“, die Beziehungen beschreiben. Beim Lesen englischer Texte verschob sich dies: Dort sprach derselbe Bereich stärker auf Begriffe wie „Norden“ oder „sieben (Kilometer)“ an, die eher Richtungen oder Zahlen betreffen. 

 Neue Einsichten ins bilinguale Gehirn 

Es zeigte sich außerdem, dass jeder Voxel nicht nur auf ein einzelnes Thema reagierte, sondern mehrere Themen gleichzeitig mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten verarbeitete.  So wurden in einem Voxel beispielsweise zu 80Prozent Wörter erfasst, die räumliche Orientierung ausdrücken, wie „Süden“, „vorne“ oder „Wohnung“. Im gleichen Voxel tauchten aber auch andere Themen auf, etwa zu 20Prozent Wörter aus dem Bereich „Fahrzeuge“. 

Diese Ergebnisse liefern damit eine Antwort auf die strittige Frage, ob Muttersprache und Fremdsprache im Gehirn räumliche getrennt verarbeitet werden oder aber in der gleichen Region.  Gleichzeitig könnten die neuen Erkenntnisse künftig dabei helfen, das Lernen von Fremdsprachen effizienter zu gestalten und auch Menschen mit Aphasie zu unterstützen, die nach einer Schädigung bestimmter Gehirnregionen Schwierigkeiten haben, gesprochene oder geschriebene Sprache richtig zu verstehen oder auszudrücken.  

Weitere Experimente in Planung 

„Generell bildet unsere Grundlagenforschung eine wichtige Basis für alle, die das Verstehen und Lernen von Fremdsprachen und damit allgemein die Kommunikation unter Menschen verbessern wollen“, so Deniz. 

Die Forschenden wollen ihre Experimente nun auf andere Sprachen ausweiten, vor allem auf solche, die sich stärker ähneln, wie etwa Italienisch und Spanisch. Außerdem planen sie, das Studiendesign umzudrehen und künftig Probanden zu untersuchen, deren Muttersprache Englisch ist und die Chinesisch als Fremdsprache gelernt haben. (Proceedings of the National Academy of Sciences, 2026, doi:10.1073/pnas.2503721123) 

Quelle: Technische Universität Berlin; 1. April 2026 - von Carolin Malmendier

 

Mittwoch, 1. April 2026

Der aufrechte Gang und die Welt-Anschauung.

W. Busch                                                zu Philosophierungen, oder Das Vernunftsystem

Dass erst unser aufrechter Gang und der so möglich gewordene Rundumblick die Vorstellung von  einer weiten Welt möglich gemacht hat, liegt ohnehin nahe. Doch die Schärfung der Rand-Informationen erlaubt nicht nur, einen deutlichen Fleck zu sehen, sondern ein ganzes Seh-Feld aufzufassen, in dem ich meinen Blick willkür-lich wandern und... ruhen lassen kann, und ermöglicht die Anschaung einer ganzen Welt, in der sich durch die Wahl seines Standpunkts ein Selbst 'zu Stande' bringt und sich als ein wollendes Ich zugleich wie deren Mittelpunkt vorkommt. 

Und da wir mal dabei sind: Würde man annehmen (schrei nicht, Schwester, ich sage würde), dass durch die Jahrmillionen Männer sich erheblich mehr bewegt haben als die eher sesshaften Frauen, hätte man auch eine Erklärung, weshalb sie erfahrungs-gemäß sich besser in Räumen orientieren und besser rückwärts einparken können.

Kommentar zu Gehen verändert das Sehen. JE, 21. 11. 19


Aufmerken, wahrnehmen und erinnern.

  aus spektrum.de, 02.04.2026                                                               zu Jochen Ebmeiers Realien     Merkwürdige Vo...